Antrag auf Aussetzung wegen abgelehnter Akteneinsicht, zudem GA, nicht mehr vor T

beantrage ich, gem. § 228 Abs. 1 StPO die Hauptverhandlung auszusetzen / den anberaumten Termin zur HV aufzuheben.

Ferner beantrage ich nochmals Gelegenheit zur Akteneinsicht / und bitte, mir die Mitnahme der Akten in meine Kanzlei zu gestatten.

Ich habe mit SS v als Vert d. A. nochmalige AE beantragt. Dieser Antrag wurde mit Vfg des Vors vom abgelehnt

mit der Begründung ist angeführt worden, dass nach ….. nur noch ….. zu den Akten gelangt seien. Eine nochmalige Akteneinsicht erscheine entbehrlich. Ferner benötige das Gericht die Akten zur Vorbereitung auf die HV.

Nunmehr ist eine weitere / ergänzende schriftliche Stn des SVerst. … vom … zu den Gerichtsakten gelangt.

Für eine og Vorbereitg auf die heutige HV ist die Kenntnis dieser Stellungnahme und deren Erörterung mit dem Angeklagten unerlässlich.

Daneben muss es der Verteidigung ermöglicht werden, diese ergänzende Stellungnahme durch einen anderen Sachverständigen überprüfen zu lassen.

Da eine solche Vorbereitung zum … Termin zur Hauptverhandlung nicht mehr möglich ist – auch nicht, wenn die Akte noch kurzfristig vor dem Termin zur HV zur Einsicht überlassen würde –, ist wie beantragt zu verfahren.

Die Einsichtnahme in ein Gutachten eines SV darf dem Verteidiger in keinem Stadium des Verfahrens verwehrt werden, § 147 Abs. 3 StPO